20. März 2020 | Friedrichshafen
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Auch für die Geburtshilfe des MCB ist die aktuelle Situation eine besondere

„Jetzt ist es wie es ist“

Entspannt liegt die drei Tage alte Cleo Luise Strohmaier auf Mamas Brust, die Sonne scheint ins Zimmer des Mutter-Kind-Zentrums und, weil es bedingt durch das Besuchsverbot so still ist auf der Wochenstation, hört man sogar die Vögel zwitschern…

Leider kein Familienbesuch

Mama Helena und Cleo Luise sind ganz entspannt, das kleine Mädchen ist gesund, wog 3830 Gramm bei ihrer Geburt am 17. März und misst 54 Zentimeter. „Ich bin unendlich glücklich. Und froh darüber, dass mein Mann bei der Entbindung dabei sein konnte. Ohne ihn hätte ich es nicht geschafft“, sagt die 26-Jährige Eventmanagerin auf der Blumeninsel Mainau. Dass er seine beiden Frauen jetzt nicht besuchen kann, dass Omas und Opas sich gedulden müssen bis zum ersten Blick auf das neue Familienmitglied… kommentiert Helena Strohmaier mit „Jetzt ist es wie es ist“. Sie genießt die Ruhe und nutzt alle digitalen Möglichkeiten, um mit Familie und Freunden das Glück zu teilen.

Geburtshilfe läuft wie gewohnt weiter - mit Einschränkungen

In den beiden geburtshilflichen Abteilungen des Medizin Campus Bodensee läuft die Geburtshilfe mit den Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen wie gewohnt weiter: Im Kreißsaal begleiten die Hebammen die Geburten, Frauen- und Kinderärzte sind im Einsatz, die ärztliche Geburtsplanung läuft und nach der Entbindung versorgen versierten Kinderkrankenschwestern die Mama und den Nachwuchs bis zur Entlassung. Die Elternschulkurse, die Hebammen- und Akupunktursprechstunde, die Kreißsaalführungen fallen jedoch bis auf weiteres aus.

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