13. November 2019
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Aufsichtsrat der Klinikum Friedrichshafen GmbH wählt Margita Geiger zur neuen Geschäftsführerin

Klare Fokussierung auf Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit

Margita Geiger übernimmt am 1. Januar 2020 die Geschäftsführung des kommunalen Klinikverbundes Medizin Campus Bodensee. Bild: MCB
Margita Geiger übernimmt am 1. Januar 2020 die Geschäftsführung des kommunalen Klinikverbundes Medizin Campus Bodensee.
Bild: MCB

Der Aufsichtsrat der Klinikum Friedrichshafen GmbH hat sich einstimmig für Margita Geiger als künftige Geschäftsführerin des Medizin Campus Bodensee mit seinen drei Standorten in Friedrichshafen, Tettnang und Weingarten entschieden.

„Margita Geiger bringt ein Profil mit, das ganz hervorragend zu unseren Kliniken und zum Medizin Campus Bodensee passt“, betont Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Friedrichshafen GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen. „Als Medizinerin kennt sie die vielfältigen Anforderungen und Herausforderungen eines Krankenhauses aus der eigenen Praxis, kennt die Belange und Bedürfnisse von Personal und Patienten. Als Krankenhausmanagerin bringt sie genau die Erfahrungen mit, die wir in der jetzigen Phase der Strategieumsetzung benötigen. Ich freue mich sehr, dass wir Margita Geiger für uns gewinnen konnten.“

„Ich werde mich dafür einsetzen, den MCB mit seinen Häusern zu Orten zu machen, an denen man gerne arbeitet und sich als Patient gerne behandeln lässt. Alles andere ergibt sich aus dieser Prämisse“, sagt Margita Geiger, die noch Medizinische Direktorin der Klinikum Bayreuth GmbH ist und am 1. Januar 2020 ihre neue Aufgabe am Bodensee übernehmen wird. Die 52-jährige Medizinerin mit langjähriger Krankenhaus-Management-Erfahrung liebt nach eigener Aussage nicht nur Herausforderungen, sondern vor allem die entsprechende Umsetzung von Lösungen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern will sie den MCB fit für die Zukunft machen.

Medizinerin mit ausgewiesener Managementerfahrung

Nach der chirurgischen Facharzt- und Schwerpunktausbildung an Universitätskliniken in Deutschland und den USA und einem internationalen Managementstudium mit dem Schwerpunkt auf Healthcare Management leitete Margita Geiger im Klinikum Ansbach, einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Franken, neben ihrer Tätigkeit als Oberärztin, das  CompetenceCentrum für Prozess- und Qualitätsmanagement im Krankenhausmanagement. Hier verantwortete sie als Teil der Geschäftsleitung die Umsetzung zentraler Change-Projekte im Rahmen der strategischen Neuausrichtung. 2008 verließ Margita Geiger das fränkische Ansbach, um im Maximalversorger Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen-Schwenningen als Medizinische Direktorin die Zusammenlegung von vormals drei Kliniken in das neue moderne Zentralklinikum zu organisieren. Nach dem erfolgreichen Umzug stellte sie die Weiterentwicklung der medizinstrategischen Ausrichtung sicher, organisierte mit ihrem Team zentrale Prozesse im Krankenhausbetrieb und leitete die entsprechenden Abteilungen. Nach mehr als zehn Jahren zog es die Managerin wieder zurück nach Franken, wo sie ihr Know-how als Medizinische Direktorin des Maximalversorgers Klinikum Bayreuth GmbH im Führungsteam erfolgreich einbringen konnte.

Am Bodensee „finde ich gute Arbeitsbedingungen vor, aber auch einen fachlichen und menschlichen Mehrwert gegenüber vielen anderen Krankenhäusern“, freut sich Margita Geiger auf ihre neue Aufgabe und weiß, dass sie die Geschäftsführung des Klinikverbundes in einer Phase der Umstrukturierung übernimmt. „Die Situation des MCB kommt mir bekannt vor und ich bin mir sicher, dass wir durch eine klare Fokussierung auf Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit, ein abgestimmtes Leistungsportfolio wieder Maßstab in der Region werden.“

Teamgeist

„I kann so schwätze, wie die Leut‘ schwätze“, sagt Margita Geiger und meint damit nicht nur schwäbisch – schließlich kommt sie vom See. Sie weiß, wie man „im Krankenhaus schwätzt“ und schließt alle Berufsgruppen darin ein. Als „vehemente Vertreterin des Teamgedankens“, wie sie selbst sagt, ist das auch eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung der neuen Führungskultur MCB-up, die alle Führungskräfte und Mitarbeiter einbindet.

„Margita Geiger trifft am Klinikum und am MCB auf ein hochmotiviertes Team, das gerade in den letzten, durchaus anspruchsvollen Monaten persönlich enormen Einsatz gezeigt hat“, betont Andreas Brand. „Mein besonderer Dank geht an Jochen Wolf, der sich in dieser Phase bereit erklärt hat, übergangsweise die Geschäftsführung des Klinikums zu übernehmen. Er hat diesen geordneten Wechsel erst ermöglicht, begleitet und tatkräftig unterstützt.“ Jochen Wolf hatte auf eigenen Wunsch für eine Übergangszeit die Geschäftsführung übernommen und wird nun wieder seine Aufgaben als Prokurist wahrnehmen. „Dieses außerordentliche Engagement, das Jochen Wolf in turbulenten Zeiten gezeigt hat, ist keineswegs selbstverständlich. Dafür danke ich ihm persönlich und im Namen des Aufsichtsrats ausdrücklich.“ 

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