06. Februar 2020 | Friedrichshafen
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Mirjana Stojanovic umsorgte Neugeborene fast vier Jahrzehnte als Kinderkrankenschwester

Liebevoll und Fürsorglich

Trotz weinendem Auge ob des Abschieds aus dem Berufsleben gab es viel zu lachen bei der Verabschiedung von Mirjana Stojanovic (Mitte) auch für die stellvertretene Pflegedirektorin Evelyn Schneider (links) und die pflegerische Leitung des Mutter-Kind-Zentrums, Marie-José Falzone. Bild: MCB
Trotz weinendem Auge ob des Abschieds aus dem Berufsleben gab es viel zu lachen bei der Verabschiedung von Mirjana Stojanovic (Mitte) auch für die stellvertretende Pflegedirektorin Evelyn Schneider (links) und die pflegerische Leitung des Mutter-Kind-Zentrums, Marie-José Falzone.
Bild: MCB

Wenn ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, hat er noch nicht viele Bezugspersonen: Mama, Papa, Hebamme und manchmal auch eine Kinderkrankenschwester, wenn das Baby in einem Krankenhaus geboren wurde. Eine Kinderkrankenschwester wie Mirjana Stojanovic, die jetzt und nach insgesamt 41 berufstätigen Jahren in den Ruhestand ging.

"Sehr liebevolle Pflegekraft und fürsorgliche Ansprechpartnerin"

Eine „sehr liebevolle Pflegekraft und fürsorgliche Ansprechpartnerin für Mütter, Väter und Kinder“, sei sie gewesen, fasste die stellvertretende  Pflegedirektorin des Klinikums Friedrichhafen, Evelyn Schneider, zusammen. Zuvor blickte sie auf den beruflichen Werdegang von Mirjana Stojanovic zurück. Ab 1973 erlernte diese in ihrer jugoslawischen Heimat den Beruf der „Krankenschwester und Geburtshelferin“. Bis Anfang der 1990er Jahre versorgte sie ihre Landsleute im heimatlichen Krankenhaus und floh dann nach Deutschland in Folge des Jugoslawienkrieges. 

Seit 1993 auf der Wochenstation und Entbindungsstation

Mirjana Stojanovic kam nach Friedrichshafen, arbeitete erst im Karl-Olga-Altenheim und begann, zuerst als Pflegehelferin und nach der Anerkennung ihrer Ausbildung, 1993 auf der Wochenstation und Entbindungsstation des damaligen Städtischen Krankenhauses als Krankenschwester zu arbeiten. Wie vielen jungen Eltern sie seither wichtige Tipps gegeben hat, wie viele Winzlinge gewickelt oder zum Trinken an der Brust motiviert hat… hat selbst sie nicht gezählt. Unzählige sind es in ihren mehr als vier Jahrzehnten Berufstätigkeit in jedem Fall gewesen.

"Ich gehe mit einem weinenden Auge"

„Ich hab so gerne mit euch allen gearbeitet und gehe mit einem weinenden Auge in den Ruhestand“, wandte Mirjana Stojanovic sich an ihre Gäste, zu denen natürlich Hebammen, Gynäkologen,  Pädiater, Kinderkrankenschwestern, Betriebsratsmitglieder und Vertreter der Klinikverwaltung gehörten. Verwöhnt hat Mirjana Stojanovic ihre Gäste dabei auch: mit selbstgebackene süßen Köstlichkeiten aus ihrer Heimat.

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