08. September 2020 | Tettnang
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Rekordverdächtiges geburtenstarkes Jahr in der Klinik Tettnang

600. Neugeborenes heißt Paula Sophie

Hebamme Maria Schaudt (links) und Oberärztin Dr. Birte Fink-Oldach (rechts) freuen sich mit Elena Bergmann und Patrick Derrer über die kleine Paula Sophie, die als 600stes Neugeborene der Klinik Tettnang am 1. September das Licht der Welt erblickte. Bild: MCB
Hebamme Maria Schaudt (links) und Oberärztin Dr. Birte Fink-Oldach (rechts) freuen sich mit Elena Bergmann und Patrick Derrer über die kleine Paula Sophie, die als 600stes Neugeborene der Klinik Tettnang am 1. September das Licht der Welt erblickte.
Bild: MCB

Die kleine Paula Sophie Bergmann fühlt sich in Papas Armen so wohl, dass sie an ihrem zweiten Lebenstag friedlich schlummernd alles mitmacht, was der Vormittag bringt. Dr. Birte Fink-Oldach, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, und Hebamme Maria Schaut kommen nämlich, um zu gratulieren und einen besonderen Rekord zu feiern: Paula Sophie ist das 600. Baby, das in diesem Jahr das Licht der Welt erblickte im Tettnanger Kreißsaal.

Geburtenstarkes Jahr

So früh wie nie zuvor passierte das geburtshilfliche Team in diesem Jahr die 600er-Marke und „fast hätten wir es noch im August geschafft“, schmunzelt Dr. Birte Fink-Oldach. Zum Vergleich: 2015 war der Geburtstag des 600. Babys am 28. Dezember und vor zwei Jahren am 12. Dezember. Die Vermutung, dass 2020 aus Sicht der Geburtshelfer mit einem Rekord endet, liegt nahe. Schließlich war der August auch in der MCB-Klinik Tettnang ein sehr geburtenstarker Monat: 95 kleine Mädchen und Jungen erblickten das Licht der Welt.

Kaiserschnitt für das Kindeswohl

Doch zurück zur kleinen Paula Sophie, die bei ihrer Geburt 50 Zentimeter lang war und 2925 Gramm wog und per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden musste. „Für das Kindeswohl was es richtig, auch wenn wir es uns anders gewünscht haben“, sagt ihre Mama. Sie ist das erste Kind von Mama Elena Bergmann und Papa Patrick Derrer aus Ravensburg, die auf die Frage nach der weiteren Familienplanung mit „mal gucken“ antworten. Seit fünf Jahren lebt das Paar in Ravensburg, seit zehn Jahren in der Region Bodensee-Oberschwaben.

Corona-bedingte Entschleunigung in der Schwangerschaft

Elena Bergmann erinnert sich, dass sie der Corona-Lockdown zu Beginn der Schwangerschaft belastet habe – der werdende Papa konnte nicht mit zu den Ultraschalluntersuchungen und die allgemeine Unwissenheit zum Virus sind nur zwei Erinnerungsbruchstücke. Im Laufe der Schwangerschaft, sagt die Einkäuferin bei einer Ravensburger Firma, haben die Corona-bedingte Entschleunigung und die Reduzierung auf wenige Termine zu einer „sehr entspannte Schwangerschaft“ geführt. Ihr Entschluss, in der Klinik Tettnang zu entbinden, hat damit zu tun, dass Elena Bergmann Patientin im dortigen zertifizierten Diabeteszentrum ist. Sie kannte das Haus bereits und empfand die Atmosphäre als angenehm. Dass dies nun auch in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe so ist, bestätigt die Entscheidung der kleinen Familie.