06. Februar 2020
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„Wie entsteht Brustkrebs?“ Medizin am Gleis widmet sich am 12. Februar der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen

Dr. med. Hans-Walter Vollert

„Wie entsteht Brustkrebs, welche neuen Aspekte gibt es in der Diagnostik und Behandlung?“ - Dr. Hans-Walter Vollert bringt vom Mamakarzinom-Weltkongress in den USA aktuelle Neuigkeiten mit zu „Medizin am Gleis“ in Meckenbeuren.  Der  Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Friedrichshafen und Leiter des „Brustzentrum Bodensee“ am Standort Friedrichshafen, referiert dort laienverständlich am Mittwoch, 12. Februar, ab 19 Uhr bei freiem Eintritt.

Ursachen von Brustkrebs

Darüber, warum Brustkrebs entsteht, herrscht noch weitgehend Ungewissheit. Klar ist allerdings, dass ein entscheidender Schritt bei der Entwicklung jedes bösartigen Tumors die Veränderung des Erbgutes einer einzigen Zelle ist.

Häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Brustkrebs ist mit etwa 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in allen Staaten der industrialisierten Welt. Seit den 1980er Jahren stieg die Zahl der Fälle auf das Doppelte an und ungefähr 69.000 Mal im Jahr stellen Ärztinnen und Ärzte aktuell die Diagnose „Mammakarzinom“ bei einer Frau. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, allerdings viel selten. Aber auch wenn Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist, so ist es in der Regel nicht gefährlichste Krebsart. Rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die meisten Erkrankungen heilbar.

Seit zehn Jahren immer wieder erfolgreich zertifiziert

Das Brustzentrum Bodensee ist eine Kooperation zwischen den Frauenkliniken in Friedrichshafen und Konstanz, das sich seit mehr als zehn Jahren - und immer erfolgreich - externen Auditoren stellt. Und auch die Patientinnen stellen dem Zentrums-Standort Friedrichshafen sehr gute Zeugnisse aus. „Jede Patientin unseres Brustzentrums wird von mir oder meinem Oberarzt persönlich betreut.“, so Chefarzt Dr. Hans-Walter Vollert.

"Wir wollen jedem Patienten gerecht werden“

Er weiß aus seiner langjährigen Erfahrung: „Wir können es nicht jedem Recht machen, aber wir wollen jedem Patienten gerecht werden“. Das Brustkrebs-Netzwerk geht weit über das interdisziplinäre und multiprofessionelle Team im Klinikum, zu dem auch die „Breast care nurse“ und die „Onko-Schwester“ (speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen der Krankenpflege) aber auch Physiotherapeuten gehören,  hinaus. So hat es mit der Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ einen starken und verlässlichen Partner an seiner Seite.

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