Kontakt

Klinikum Friedrichshafen

Internistische Intensivstation
Telefon: 07541 96-1277

Operative Intensivstation
Telefon: 07541 96-1346 und -1347

Krankenhaus 14 Nothelfer

Intensivstation
Telefon: 0751 406-449 und -450

Klinik Tettnang

Intensivstation
Telefon: 07542 531-232

 

Informationen für Angehörige und Besucher

Der Aufenthalt auf einer Intensivstation ist für Patienten und für Angehörige eine besondere Lebenssituation, oft verbunden mit Unsicherheiten und Fragen - aber auch Ängsten und Sorgen. Unser Ziel ist es, unsere Patienten optimal zu versorgen und Sie als Angehörige in dieser schweren Zeit zu begleiten.

Wir möchten Ihnen daher einige Informationen an die Hand geben, offene Fragen beantworten und Sie über die Besonderheiten unserer Intensivstation aufklären.

Eine Intensivstation ist ein Ort, an dem Patienten intensiv behandelt, gepflegt und überwacht werden. Dazu stehen uns mehr Personal und mehr schützende Technik zur Verfügung, als dies in anderen Bereichen einer Klinik möglich ist.

Die Intensivstation am Klinikum Friedrichshafen hat 20 Betten, am Krankenhaus 14 Nothelfer neun Betten und an der Klinik Tettnang sechs Betten.

Zumeist fachweitergebildete Pflegekräfte und erfahrene (Fach)-Ärzte bilden das Kernteam der Intensivstationen und sorgen für eine lückenlose Betreuung der Patienten. Täglich ergänzen Physiotherapeuten, Logopäden und andere Berufsgruppen das Expertenteam, um an der Therapie der Patienten mitzuwirken.

Evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen in der Behandlung unserer Patienten sichert darüber hinaus die medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem fachlichem Niveau.

Die teamorientierte, interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation gehört dabei zu unseren Grundprinzipien und bilden die Basis für unsere Arbeit. Um die bestmögliche Therapie und Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten, ist die Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter eine wichtige Grundlage unserer Arbeit.

Im Rahmen des Konzeptes der angehörigenfreundlichen Intensivstation gibt es auf der Intensivstation keine beschränkten Besuchszeiten. Selbstverständlich können Sie in Zeiten der schweren Erkrankung Ihre Angehörigen zu jeder Zeit besuchen und zur Seite stehen.

Vor allem vormittags und aufgrund verschiedener Ursachen, wie z.B. Veränderungen des Gesundheitszustandes Ihres Angehörigen oder seines Bettnachbarn, unvorhergesehenen Untersuchungen oder Pflegemaßnahmen kann es allerdings sein, dass Sie mit Wartezeiten rechnen müssen. Wir bitten Sie hierfür um Ihr Verständnis.

Nicht zu viele Besucher auf einmal

Um die Patienten nicht zu sehr zu belasten, sollten nicht zu viele Besucher gleichzeitig auf einmal kommen. Bitte sprechen Sie sich in der Familie ab.

Bitte melden Sie sich beim Eintreffen über die Besucherklingel am Eingang der Intensivstation an. Haben Sie bitte ein wenig Geduld, wenn nicht sofort jemand öffnet. Trotz aller neuen und Ihnen vielleicht fremden Umstände auf einer Intensivstation: Ihre Anwesenheit trägt wesentlich zum Wohlbefinden und zum Genesungsprozess bei. Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen, seien Sie da. Haben Sie keine Scheu vor Berührungen, auch wenn einige medizinische Geräte rund herum angebracht sind.

 

Kinder dürfen nach Rücksprache mit dem Behandlungsteam in Begleitung eines Familienangehörigen auf die Intensivstation kommen. Der Kontakt ist für die Patienten äußerst wichtig und kann bei Ihrem Kind zum besseren Verständnis der für alle Beteiligten schwierigen Situation beitragen.

Falls Sie unsicher sind, ob Sie Ihr Kind mit dem Umfeld „Intensivstation“ konfrontieren sollen, sprechen Sie uns an. Gerne werden wir Sie hierzu beraten.

Für den kritisch kranken Patienten stehen auf der Intensivstation modernste technische Einrichtungen bereit, die es ermöglicht, die lebenswichtigen Organfunktionen zu überwachen und teilweise zu steuern. Kreislauf, Herzrhythmus, Atmung, Nierenfunktion, Stoffwechselgrößen, Laborwerte und andere Parameter werden fortwährend registriert und interpretiert.

Die Patienten erhalten Medikamente, die oft über Spritzen- und Flüssigkeitspumpen dosiert als Einzelgaben oder kontinuierlich zugeführt werden. Hierfür sind meist spezielle Katheter notwendig. Die vielen medizinischen Geräte sind notwendig, um Patienten optimal überwachen und behandeln zu können.

Bei aller Technik, Überwachung und personellem Aufwand ist eines für uns ganz besonders wichtig: Der Patient steht im Mittelpunkt.

Bei Veränderungen entstehen Alarme, die Sie hören und sehen können. Wir beachten alle Alarme am Patientenbett in einer zentralen Überwachungseinheit.

Die Dauer einer Intensivbehandlung ist nicht immer vorherzusehen. Sobald der Zustand des Patienten wieder so stabil ist, dass keine Überwachung mehr rund um die Uhr notwendig ist, wird er auf  eine der Stationen im Haus verlegt.

Die Entscheidung wird im Behandlungsteam gefällt und die entsprechende Station informiert und vorbereitet.

Zum Schutz unserer Patienten und zu Ihrem eigenen Schutz sind auf der Intensivstation besondere Hygienemaßnahmen und Verhaltensweisen nötig, in die Sie das Pflegeteam gerne einführt.

Zwei Hinweise für Sie:

  • Im Besucherflur finden Sie Spender mit Desinfektionsmittel, um die Hände zu desinfizieren. Bitte nutzen Sie diese grundsätzlich - sowohl beim Betreten, als auch beim Verlassen der Station.
  • Angehörige, die erkältet sind, müssen auf der Intensivstation einen Mundschutz tragen. Diesen händigt Ihnen die betreuende Pflegeperson gerne aus.

Auf unserer Intensivstation sind die räumlichen Ressourcen begrenzt. Daher bitten wir Sie, für Ihren Angehörigen zunächst nur wenige, wichtige Dinge mitzubringen:

  • persönliche Hygiene- bzw. Toilettenartikel  für die Körperpflege, Zahnpflege, ggf. Zahnprothese, Brille, Hörgerät, Schuhe
  • ggf. zur Beschäftigung auch gern etwas zum Lesen oder Musik über Kopfhörer/MP3-Player

Bitte halten Sie Rücksprache mit uns, falls Sie Nahrungsmittel und Getränke mitbringen möchten. Pflanzen und Blumen sind aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

Bitte nehmen Sie als Angehörige Wertsachen sowie größere Geldbeträge mit nach Hause. Der Medizin Campus Bodensee kann keine Haftung für Wertsachen übernehmen.

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