Dr. med. Gerals Asshoff, Leitender Arzt

Dr. med.
Gerald Asshoff

Leitender Arzt

Informationen für Patienten

Was bedeutet interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie?

Von einer Schmerzkrankheit sind häufig Körper und Seele betroffen. Dem trägt die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie Rechnung. Sie stellt unter ärztlicher Kontrolle sowohl körperliches als auch gedankliches und verhaltensbezogenes Üben in den Mittelpunkt.

Deshalb gehören ganz verschiedene Therapeuten zum Behandlungsteam: spezialisierten Schmerztherapeuten, Psychologen beziehungsweise Psychotherapeuten oder auch Bewegungs- oder Tanztherapeuten.

Welche Schmerzzustände werden behandelt?

  • Kopf- und Gesichtsschmerzen, zum Beispiel Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Trigeminus-Neuralgien
  • Tumorschmerzen
  • Nervenschmerzen, zum Beispiel Schmerzen nach und bei Gürtelrose
  • Schmerzen an Narben oder Phantomschmerzen
  • Schmerzen nach Schlaganfall
  • Komplexe regionale Schmerzsyndrome (CRPS), auch bekannt als Morbus Sudeck oder sympathische Reflexdystrophie
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Fibromyalgiesyndrom
  • Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Schmerzen nach Unfällen oder Operationen
  • Schmerzen der inneren Organe
  • Schmerzen bei seelischen Erkrankungen

Unser Anspruch ist, Ihnen zu helfen, die Schmerzen zu kontrollieren. Ziel ist, dass Sie Ihr Leben wieder aktiv und selbstbestimmt gestalten können.

Wer kann stationär im Schmerzzentrum behandelt werden?

Die Indikation für eine stationäre Aufnahme liegt vor, wenn Patienten chronische Schmerzen haben. Anhaltspunkte dafür sind beispielsweise psychosoziale Veränderungen, ein Empfinden des Schmerzes als eigenständige Krankheit, der Fehlschlag ambulanter Therapie und mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit. Sie können sowohl vom Hausarzt als auch vom Facharzt zu uns überwiesen werden.

Welche Therapien stehen zur Verfügung?

  • Medikamenten
  • Infusionstherapien
  • Triggerpunktinfiltrationen
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Akupunktur
  • Neuraltherapie
  • Nervenblockaden mit Lokalanästhetika oder Opioiden
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Hypnosetherapie
  • Biofeedback
  • Invasive Verfahren, falls notwendig, z.B.:
    - Implantation von Spinalen Kathetern in Verbindung mit implantierten Pumpen oder Portsystemen
    - Implantation von Stimulationssonden zur Neuromodulation (Spinal Cord Stimulation, Dorsal Root Ganglion Stimulation)
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