31. August 2026
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Berufswelt Krankenhaus macht neugierig

Zu „Wissen was geht!“ im AMEOS Seeklinikum Friedrichshafen kamen elf Schüler

Tief in die Augen schaut man, wenn es um das Erkennen oder Ausschließen einer Hirnblutung geht.

„Wie oft am Tag schlägt das Herz?“, „Wer von euch wurde schon mal operiert?“, „Was macht ihr nach den Sommerferien?“, „Wie reagieren die Pupillen bei einer Hirnblutung?“... 

Krankenhausberufe hautnah erleben

„Wissen was geht im AMEOS Seeklinikum Friedrichshafen!“ interessiert mitten in den Sommerferien elf junge Menschen aus dem Bodenseekreis. Egal, ob Realschülerin, Gymnasiast, Schulsanitäter, angehende Rettungssanitäterin oder Polizeidienst-Aspirant – alle nutzten die drei Stunden, um etwas mehr zu erfahren über die Berufswelten in einem Krankenhaus. Ganz konkret ging es um die Krankenpflege sowie die beiden Berufe in der Operations- beziehungsweise Anästhesie-technischen Assistenz (ATA). 

Einblicke in die Arbeitswelt

„Wissen was geht!“ ist ein Projekt der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WF) in Kooperation mit im Landkreis ansässigen Unternehmen, wie dem AMEOS Seeklinikum Friedrichshafen und 30 weiteren in diesem Jahr. Interessierte Schüler erhalten kostenfrei die Möglichkeit, die Unternehmen als Ausbildungs- oder Studium-Betriebe kennenzulernen. Kathrin Puhlmann von der WF begrüßte die Gruppe und begleitete sie durchs Seeklinikum.

Vom OP bis zur Narkose

Das Team der Praxislehrenden teilte die Gruppe der interessierten Jugendlichen und so konnten diese unter anderem wechselseitig erfahren, wie aufwändig es ist, sich selbst und den OP-Saal auf einen Eingriff vorzubereiten und wer für die Narkose und die Schmerztherapie zuständig ist und warum im OP „alle gleich aussehen“. Dabei wurde auch die eine oder andere Erinnerung an die eigene Erfahrung wach: „Ich hatte danach richtig großen Hunger“, lachte eine Teilnehmerin und erfuhr von der ATA-Auszubildenden Julia „Bei uns gibt’s dann ein Eis“.

Pflegewissen zum Ausprobieren

Um die Kernkörpertemperaturmessung oder die Kontrolle der Pupillen bei einer möglichen Hirnblutung ging es in der Stunde mit den Pflegefachkräften Sandra Sigel, Carmen Vogel und Lorena Wochele. Sie hatten auch ein kleines Anatomie-Quizz vorbereitet – auf die meisten der sechs Fragen hatten alle eine Antwort, auch wenn es nicht immer die richtige war.

Waffeln zum Abschluss

Zum Schluss lud Jessica Lausen, die den Nachmittag federführend vorbereitet hatte, alle auf eine frischgebackene Waffel und eine Abschluss-Runde ein, bevor alle bereichert und zufrieden wieder in den Ferienmodus zurückkehrten.